Hier finden Sie den Bericht über den 2nd German Arab Cancer Congress in Berlin, 29.-30. Oktober 2015

Liebe Kollegen, Forscher und Praktizierende,
wir laden Sie herzlich ein zum
2nd German Arab Cancer Congress in Berlin, 29.-30. Oktober 2015.

Mit dieser ganz neuen Veranstaltungsform des German Arab Cancer Congress „Shaping Future Health“ ist seit der 1st German Arab Medical Conference in Berlin 2014 eine Plattform geschaffen für die Gründung neuer und die Intensivierung schon bestehender wissenschaftlicher und klinischer Projekte deutsch-arabischer Zusammenarbeit.

Die Gründung der German Arab Cancer Society auf der 1st German Arab Medical Conference in Berlin 2014 war ein großer Schritt vorwärts in der gemeinsamen Forschung zu Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen sowohl in Deutschland als auch in der arabischen Welt.

Auf Grundlage des herausragenden Erfolges der 1st German Arab Medical Conference, und der in der Patientenversorgung bestehenden Kooperation zwischen der Charité Universitätsmedizin und exzellenten arabischen medizinischen Institutionen wird die arabisch-deutsche Zusammenarbeit in der Krebsforschung erweitert und vertieft.

Auf dem 2nd German Arab Cancer Congress in Berlin 2015 werden wichtige Themen zu häufig auftretenden Krankheitsbildern mit besonderer Betonung der Unterschiede zwischen deutschen und arabischen Patienten und deren Bedeutung für das Krankheitsmanagement diskutiert. Der 2nd German Arab Cancer Congress in Berlin 2015 wird wieder Krebskrankheiten zum Schwerpunktthema haben.
Dabei finden biomedizinische Forschung, chirurgische und medikamentöse Behandlungsoptionen ebenso wie die Patientenberatung Berücksichtigung. Unterschiede der soziokulturellen Hintergründe und Gesundheitssysteme werden dabei nicht außer acht gelassen. Dieser multidimensionale, interdisziplinäre und interprofessionelle Ansatz ist unabdingbar, um eine entschiedene Verbesserung der Behandlungserfolge bei unseren Patienten zu erzielen.

Es ist Ziel dieser Konferenz, die medizinische Ausbildung, den Wissenstransfer und den Anstoß zu beiderseitig komparativen Forschungsprojekten auf eine neue Stufe zu heben. Gerade diese komparativen Forschungsprojekte haben eine sehr große Bedeutung, indem sie eine gewaltige wissenschaftliche Lücke schließen: Bisher gibt es schon breite Kenntnisse über die Unterschiede zwischen kaukasisch- und asiatischstämmigen Menschen in der Pathogenese, den Krankheitsfaktoren auf molekularer Ebene und dem Beitrag des Wirts zur Krankheit; dagegen ist in dieser Hinsicht nur sehr wenig über arabisch- und afrikanischstämmige Bevölkerungen bekannt. Solche Forschungsprojekte spielen aber eine entscheidende Rolle, um die Erwartungen, die wir in eine personalisierte Medizin setzen, zu erfüllen.

Aus allen arabischen Ländern und Deutschland sind alle Forscher und alle, die zum Gesundheitssystem beitragen und sich für Vernetzung und Aktivitäten zur Optimierung der gegenwärtigen Standards interessieren, eingeladen. Außerdem sind junge Forscher und Ärzte aus der ganzen Welt eingeladen, ihre Projekte in den Postersessions zu präsentieren.

Wir würden uns freuen, Sie in Berlin, einer der attraktivsten Städte der Welt, begrüßen zu dürfen.

Für das wissenschaftliche Organisationskomitee:
Jalid Sehouli, Ulrich Keilholz, Abdulgabar Salama